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Hunde-Allerlei

Verhaltensregeln für den jungen Welpen: 1. Der Welpe darf nicht ins Wohnzimmer! 2. Na gut, der Welpe darf ins Wohnzimmer, aber nicht ins Schlafzimmer! 3. Der Welpe darf überall ins Haus, aber nicht auf die Couch! 4. Der Welpe darf nur auf die alte Couch! 5. Na ja, der Welpe darf überall rauf, aber er darf keinesfalls ins Bett! 6. Na gut, der Welpe darf ins Bett, aber nur wenn es ihm erlaubt wird! 7. Der Welpe darf ins Bett wann immer er will, aber nicht unter die Decke! 8. Der Welpe darf unter der Decke schlafen, aber nur wenn es ihm ausdrücklich erlaubt wird! 9. Der Welpe schläft jede Nacht unter der Decke! 10. Die Menschen müssen um Erlaubnis fragen, wenn sie auch unter der Decke schlafen wollen!

Wenn die englische Züchterin und Fachschriftstellerin Juliette de Bairacli-Levy erklärt: Im frühen Alter muß jedem Welpen gelehrt werden:

1. Auf seinen Namen zu hören -

2. Zu kommen, wenn er gerufen wird -

3. Stubenrein zu sein - 

4. Nicht zu stehlen und nicht übergierig zu fressen -

5. Nicht streitsüchtig zu sein -

6. Nicht grundlos zu winseln oder zu bellen,

so haben wir schon sehr wichtige Anhaltspunkte für die Erziehung, wenn auch der Tugendkatalog noch um einige Artikel erweitert könnte. 


Hunde-Witze:

Unterhalten sich zwei Freunde: "Es ist schrecklich mit unserem Hund, er jagt alle Postboten auf einem Fahhrad!" - Darauf der andere: "Ja und warum um Himmels Willen nimmst Du Ihm dann nicht das Fahrrad weg?" 

Kommt ein Mann in einen englischen Club. Ganz hinten sieht er einen Mann und einen Airedale-Terrier vor einem Schachbrett sitzen. Er geht hin, schaut eine Weile zu und sagt: "Ihr Hund ist aber sehr intelligent." - "Na ja", kommt die Antwort, "so intelligent ist er nun auch nicht; die beiden letzten Partien hat er verloren!






Ein Boxerhund geht spazieren. Da sieht er vom 3. Stock einen Irish Wolfhound über das Geländer zu ihm runterschauen. „Komm runter“, bellt der Boxer hinauf. IW-Antwort: „Geht nicht, ich bin eingesperrt.“ „Dann spring doch runter.“ IW: „Bin ich blöd? Meinst Du, ich will aussehen wie Du?“

 

Wenn der Tierarzt einen Hundezahn zieht, dann muss die Sprechstundenhilfe die Schnauze halten!

 





Herr Meier hat sich einen Hund zugelegt: Eine "reine" Promenaden-Mischung. Sein Nachbar Lehmann belächelt den Köter von oben herab.
"Spotten Sie nicht!", bittet Herr Meier. "Es ist ein Polizeihund."
"Danach sieht er aber nicht aus", lacht der andere.
Das soll er auch nicht, erklärt der Hundehalter. "Kriminalpolizei."

Vorn und hinten

Ein Tierhändler verkauft einem Kunden einen kleinen Hund, der mehr einem Wollknäuel gleicht.
"Es ist ein ausgesprochener Rassehund", versichert der Verkäufer.
"So, so, und wo ist vorn?" fragt der Kunde. "Wo er bellt.

Eingebildet

Ein Pferd zieht einen vollgeladenen Heuwagen. Auf dem Weg liegt faul ein Hund und sonnt sich.,,Hau ab, du Mistköter!", ruft das Pferd. versperr nicht den ganzen Weg." ,,Erlauben Sie mal!", entrüstet sich der Hund. Wie sprechen Sie denn mit einem Steuerzahler?

Tolle Dogge

Der Besitzer einer Dänischen Dogge klagt dem Tierarzt, sein Hund jage ständig Autos.
"Alle Hunde jagen Autos", tröstet der Tierarzt.
,,Kann schon sein", gibt der Tierhalter zu. Aber meiner fängt sie und verscharrt sie im Garten.

„Es soll Hunde geben, die intelligenter sind als ihr Herrchen", erzählt Ferdinand. „Na klar," erwidert Fritz, „so einen hast Du auch."

 








ZITATE:

Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

Friedrich der Grosse


Wenn Gott einen Hund mißt zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf.



Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.

Ernst R. Hauschka


Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.

Louis "Satchmo" Armstrong


Der Hund ist klüger als die Frau. Er bellt seinen Herrn nicht an.

Russisches Sprichwort


Faule Schäfer haben gute Hunde.
Deutsches Sprichwort

Ohne den Hund käme der Mensch auf den Hund.
Ernst Elitz

Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935), deutscher Journalist, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.

Marc Aurel


Dem Hund, dem man einen Maulkorb umhängt, bellt mit dem Hintern.
Heinrich Heine, eigentlich Harry Heine (1797 - 1856), deutscher Dichter, Erzähler und Romancier

Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden, weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden Kreaturen ist.
James Grover Thurber (1894 - 1961), US-amerikanischer Humorist, Autor, Karikaturist und Kabarettist

Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt.
Henry de Montherlant (1896 - 1972), französischer Dramatiker

Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.

Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.

Mark Twain


Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher.

Hubert Ries


Was dem Hund am meisten Verachtung einträgt, ist - und das weiß er auch -, dass er sich den Kopf mit der Hinterpfote kratzt.

Ramón Gomez de la Serna


Von einem Hund kann man unmöglich verlangen, dass er aufs Essen aufpasst.




Kein Psychiater der Welt kann es mit einem kleinen Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.




Für seinen Hund ist jeder Mensch ein Napoleon. Deshalb sind Hunde so beliebt.

Aldous Leonard Huxley


Es ist übrigens nicht wahr, dass Herrchen oder Frauchen im Laufe der Zeit den Gesichtsausdruck ihres Hundes annehmen, nein, manche Hunde sind wirklich hübsch!




Eines Hundes Treue währt ein ganzes Leben lang, die einer Frau bis zur ersten Gelegenheit.

Spanisches Sprichwort


Ein schwanzloser Hund kann nicht zeigen, dass er sich freut.

Albanisches Sprichwort


Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, bezieht keine Prügel.

Japanische Weisheit


Ein Hund springt zu dir aufs Bett, weil er gern in deiner Nähe ist. Eine Katze tut es nur, weil sie dein Bett liebt.



Die Menschen streichen meistens das Negative heraus, oder haben Sie schon einmal ein Schild mit der Aufschrift "Gutmütiger Hund" gesehen?



Das gute Verhältnis zwischen Mensch und Hund beruht nicht zuletzt darauf, dass Hunde keine Menschenkenntnis besitzen.



Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen

sibirisches Sprichwort


Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund.

Friedrich der Grosse


Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes.

Konrad Lorenz


Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschheit erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?

Arthur Schopenhauer

 

HUNDESPRACHE

 - DER GANZE KÖRPER IM EINSATZ !

 



Die Körperhaltung
Die Veränderung der "Körpergröße" ist sicherlich die Ausdrucksweise mit der größten Wirkung. Ein dominanter, imponierender und selbstsicherer Hund macht sich immer so groß wie möglich, um dieses auch zu zeigen.
Der Rumpf sieht dann aufgeblasen aus, die Beine sind wie Stelzen und er scheint sowohl breiter als auch höher zu sein. Dann stolziert er wie ein Hahn auf dem Misthaufen.
Dagegen sind Kriechen, Gewichtsverteilung, Haltung des Nackens sowie die Richtung und die Winkelstellung des Kopfes Signale der Unterwerfung. Um seine Unterwürfigkeit zu zeigen, setzt sich ein Hund nieder und hebt seine Pfote.
Ein liegender Hund, der einen Hinterlauf anhebt und damit seinen Genitalbereich entblößt, hebt die hellere Farbe des Bauches hervor. Während ein ängstlicher Hund den größten Teil seines Gewichts auf die Hinterbeine verlagert, um seine Unterwürfigkeit zu zeigen und im Notfall besser fliehen zu können, macht ein dominanter und selbstsicherer Hund genau das Gegenteil. Er verlagert sein Gewicht auf seine Vorderbeine. Diese Form der Kommunikation ist natürlich von der Anatomie des Tieres abhängig.

Das Fell
Ein Hund kann sein Fell auf verschiedene Art und Weisen aufstellen. Stellt der Hund seine Bürste nur über der Schulterpartie auf, will er zeigen, dass er selbstsicher ist.
Das Aufrichten der Bürste über dem Rücken ist ein Zeichen für Unsicherheit und Angst. Wenn ein Hund eigentlich unsicher ist, seine Bürste aber trotzdem senkrecht nach oben stellt, kann dies imponierend auf Artgenossen wirken.
Auch beim Betreten des Hundesportplatzes oder bei anderer positiver Aufregung kann der Hund seine Bürste an den Schultern aufstellen. Das Welpenfell ist oft heller als das der erwachsenen Hunde. Das hat einen bestimmten Grund. Denn die Fellfarbe hängt auch mit der Kommunikation zusammen und soll bei einem Welpen bewirken, dass erwachsene Hunde ihre Aggressionen gegenüber des Welpen dämpfen.
Da viele Hunde am Bauch weniger Haare besitzen und somit die helle Haut sichtbar wird, wird die Aggression der "Älteren" gehemmt.

Der Kopf
Ein selbstsicherer Hund nimmt die Haltung eines Schwans ein, das Genick biegt er stolz zurück und die Schnauze sowie der Winkel des Kopfes zeigen nach unten. Bei Unterwürfigkeit wird der Nacken gesenkt, gleichzeitig wird der Kopf etwas gestreckt, sodass Kopf und Körper eine Linie bilden.
Richtet ein Hund sein Gesicht direkt gegen einen anderen, zeigt er damit Selbstsicherheit. Wenn er seinen Kopf jedoch abwendet, kann dies Angst oder auch eine Demonstration  von friedlichem Verhalten bedeuten.
Seine Friedfertigkeit kann ein Hund sowohl Menschen als auch Artgenossen zeigen, indem er sein Kopf oder seinen Körper von einem abwendet. Die sogenannte "T-Haltung" (Der Hund legt einem anderen Hund seinen Kopf auf den Nacken) zeugt von Sicherheit und Dominanz und wird von jedem unterlegenen Hund verstanden. Der unterwürfige Hund wird keinen Widerstand zeigen.

Die Rute
Die Rute wird auf verschiedene Art und Weise eingesetzt und ist eine der größten Varianten, sich etwas mitzuteilen. Ob sie nur freundlich mit der Rute wedeln, sie senken, zwischen die Beine ziehen oder steil nach oben strecken wenn sie zornig oder aufgeregt sind: Hunde versuchen alles um die Kommunikation so wirkungsvoll wie möglich zu gestalten.
Die Bewegung mit der Rute kann aber auch eine Zwischenhaltung einnehmen.

Die Ohren
Auch die Ohren eines Hundes und deren Bewegung sind an der Mitteilung unter Artgenossen beteiligt.
Sind die Ohren beispielsweise nach vorne gerichtet, so sprechen sie für Dominanz und Aggression.
Allerdings sind die Ohren auch nach vorne gedreht, wenn der Hund interessiert ist.
Sind sie nach hinten gerichtet, bedeutet dies das Gegenteil und somit Unterwerfung und Angst. Ein Hund kann auch knurren und drohend scheinen, seine Ohren aber nach außen richten oder nach unten hängen. Somit gibt es, wie bei der Rutenstellung, auch hier einige Zwischenstellungen.

Der Fang (Maul)
Will ein Hund drohen, setzt er meistens auch sein Maul ein. Indem sie die Zähne fletschen, knurren oder ohne zu beißen in die Luft schnappen, wollen sie der Drohung Nachdruck verleihen. Dies ist dann die letzte Warnung vor dem Zubeißen.
Der Gegner soll Rachen und Zähne sehen.
Bei Unterwürfigkeit und Unsicherheit werden die Mundwinkel nach hinten gezogen, bei Aggression und Selbstsicherheit werden sie nach vorne geschoben. Dabei sind nur die Eck- und Vorderzähne zu sehen. Da entblößte Zähne ein Drohsignal sind, ist es kein Wunder, dass verängstigte Hunde einen lächelnden Menschen oft als Bedrohung ansehen.

Die Beobachtungsgabe des Hundes
Auch die Körperhaltung des Menschen spielt eine große Rolle. Der Hund beobachtet den Menschen und entscheidet, wie er sich verhalten soll. Deswegen sollte der Besitzer immer wieder die Position des Beobachters einnehmen um heraus zu finden und zu verstehen, was der Hund ihm mitteilen will.
Meistens ist die beste Annäherung an einen Hund, sich zurück zu ziehen und zu warten, bis der Hund von sich aus zu einem kommt. Denn dann hat er das Gefühl, dass keine Gefahr von einem ausgeht. Hunde möchten nämlich an Menschen schnuppern, trauen sich aber nicht. Außerdem könnten sie menschliche Körpersignale als Drohsignale auffassen und sich, aus Angst, zurückziehen.




Der Hund


Anatomie
Gebiss
Fell
Abzeichen
Fortpflanzung
Zucht
Hund bei Arbeit und Jagd





Anatomie


Afterkralle - 
(Wolfskralle) Meist verkümmerte fünfte Zehe an den Läufen oberhalb der Pfoten. Am Hinterlauf bei manchen Rassen Standart. Die Afterkralle muss kurz gehalten werden. (Beauceron)
Apfelkopf - Runder, apfelförmiger Oberschädel mancher Zwergrassen (z.B. Chihuahua)
Fang - Schnauze des Hundes vom Stop an
Fersenbeinhöcker - Sprunggelenksknochen
Fesseln - Vordermittelfuß
Flanken - Weichteile zwischen Rippe und Keule
Gebäude - Körperbau
Hasenpfote - Ovale, flache Pfote
Hinterhand - Hinterläufe, Keulen und Hüften
Hinterhauptbein - Nach hinten stehende Fortsetzung der Scheitelleiste des Schädels, bei Manchen Rassen stark ausgeprägt erwünscht
Karpfenrücken - Hochgewölbter Rücken (z.B. Franz. Bulldogge)
Katzenpfote - Runde geschlossene Pfote mit gewölbten Zehen
Kehlhaut (Kehlwamme)
Kruppe - Hinterteil des Hunderückens vom letzten Lendenwirbel bis zum Rutenansatz, gebildet vom Kreuzbein, den beiden beckenbeinen und den bedeckenden Muskeln
Kupieren - Kürzen von Ohren und Rute
Läufe - Beine des Hundes
Lefzen - Lippen des Hundes
Nasenschwamm (Nasentrüffel) - Die vordere Nasenkruppe
Oberkopf - Oberschädel, Hirnschädel
Phänotypus - Äußeres Erscheinungsbild
Ramsnase - Im Profil stark gebogener Nasenrücken (z.B. Bull Terrier, Barsoi)
Rüde - Männlicher Hund
Rute - Schwanz des Hundes
Stop - Stirnabsatz zwischen Schädel und Nasenbein
Trocken - In der Kynologie Bezeichnung für einen Hund mit gut anliegender Haut, ohne lose Falten und
ohne Fettablagerung unter der Haut
Wamme - Lockere Kehlhaut
Widerrist - Höchster Punkt  der Rückenlinie bzw. des Schulterblattes
Widerristhöhe oder Schulterhöhe: Sie wird vom Boden bis zum Widerrist in senkrechter Linie gemessen
 


Gebiss


Zähne
- 42 Zähne: 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 8 Vorbackenzähne und hintere Backenzähne
4 unten und 6 oben.
Hinterbiss - Die Schneidezähne des Unterkiefers liegen deutlich hinter den Schneidezähnen des Oberkiefers
Reibegebiss - Ganz dicht aneinander reibende vordere Schneidezähne
Scherengebiss - Schneidezähne des Unterkiefers liegen knapp hinter den Schneidezähnen des Oberkiefers
Überbiss - Der Oberkiefer ragt über den Unterkiefer hinaus
Vorbiss - Die Schneidezähne des Unterkiefers stehen vor denen des Oberkiefers
Zangengebiss - Die Schneidezähne des Oberkiefers stehen genau auf den Schneidezähnen des Unterkiefer
 


Fell


Wird meist von Unterwolle und Deckhaar gebildet, man unterscheidet Lang-, Kurz-, Glatt-, Rau-, Draht-, Stock- oder Kraushaar

Aalstrich - Streifen dunkleren Haares entlang der Wirbelsäule (Mops)
Befederung - Langes Haar an den Ohren, Brust, Läufen, Bauch und RutE
Drahthaar - Dichtes, kurzes, harsches Haar mit Bart
Fahne - Langes Haar an der Rutenunterseite
Feder - Lange Haare an der Rückseite der Läufe
Hosen - Lange Haare an der Rückseite der Keulen
Kraushaar - Gelocktes Haar, das zum Verfilzen neigt
Langhaar - Besonders langes Deckhaar, je nach Rasse mit oder ohne Unterwolle
Ridge - Gegen den Haarwuchs wachsende Streifen Fell auf dem Rücken
Schnürenhaar - Langes Haar, das sich abgestorben mit dem nachwachsenden Haar verdreht und lange Schnüre bildet (z.B. Puli, Komondor)
Schopf - Langes feines Haar auf dem Schädel
Schur - Das mit Schere oder Scherapparat in Form Schneiden des Haarkleides
Stockhaar - Kurzes bis mittellanges Grannenhaar mit sehr dichter, weicher Unterwolle (z.b.dt Schäferhund)
Trimmen - Ausrupfen der abgestorbenen Haare, um eine gleichmäßige, vom Standard vorgeschriebene Form des Hundes zu erhalten (Foxterrier)
Unterwolle - Weiche, dichte, meist kurze, feine Haare, die der Wärmeisolierung des Fells dienen
 


Abzeichen


Alle regelmäßigen und unregelmäßigen Flecken und Farbverschiebungen im Fell

Albino - Tier mit vererbbarem, unerwünschtem Mangel an Farbstoffen (Pigmenten) in Haut und Haaren.
Blesse - Weißer Streifen vom Schädel zur Nasenspitze
Brand - Helle Abzeichen auf dunklem Fell, z.B. gelbe oder braune regelmäßig verteilte Zeichnung auf schwarzem Grund (z.B. Rottweiler, Dobermann
Blue Merle - Vererbbare Farbverdünnung im Haar, z.B. aus schwarz wird grau marmoriert
Gestromt - Streifenzeichnung im Fell
Harlekin - Durch Merlefaktor gescheckte Hunde
Loh - Hell- oder leuchtbraune Abzeichen im Fell
Maske - Meist dunkel pigmentierte Partie um den Fang oder auf dem Schädel (z:B. Leonberger und Mops)
Platten - Großflächig andersfarbige Flecken im Fell
Schecken - Großflächige Scheckung des Felles
Schimmel - Weißgrundiges Fell mit kleinen z.T. etwas verschwommenen Flecken
Schnippe - Kleine weiße Flecken direkt über dem Nasenschwamm
Schwarzmarkenfarbig - Dunkles Fell mit hell- oder leuchtbraunen Abzeichen (Howaward)
Stromung - Streifen auf andersfarbigen Fellgrund
Tricolour - Dreifarbig, meist schwarze Grundfarbe mit weißen und braunen Abzeichen (Sheltie) oder
weiß mit schwarzen und braunen Flecken (Beagle)
 


Fortpflanzung


Belegen - Decken einer Hündin

Hitze (Läufigkeit) - Brunftzeit der Hündin, im Allgemeinen alle 6 Monate
Laktation - Milchabsonderung aus der Zitze der Hündin während des Säugens
Merlefaktor - Erbanlage, die Farbverdünnung verursacht und Scheckung im Fell und teilweise oder
ganz blaue Augen hervorruft. Paart man zwei Tiere mit Merlefaktor, können verstümmelte oder lebensunfähige Welpen kommen
Welpe - Junghund bis zum 2. Lebensmonat
 


Zucht



Ahnentafel
- Abstammungsnachweis des Rassehundes, der vom jeweiligen Zuchtbuchamt ausgestellt wird. Er gibt Auskunft über Herkunft des Hundes. (Auch Stammbuch genannt)
Art - Angehörige einer bestimmten Gruppe, die untereinander unbegrenzt fruchtbar sind
Domestikation - Haustierwerdung von Wildtieren und Züchtungen zum Nutzen und für die Gesellschaft des Menschen
FCI - Fédération Cynologique International: Internationale kynologische Vereinigung, Dachorganisation nationaler Zuchtverbände in der ganzen Welt.
Inzestzucht (Inzucht) - Paarung verwandter Tiere (Eltern/Kinder, Geschwister)
Kondition - Erworbene Körperverfassung, abhängig von Fütterung, Haltung und Training
Konstitution - Von der Anlage und den Umwelteinflüssen bestimmte Verfassung, abhängig von Geschlecht und äußeren Gegebenheiten
Kynologie - Wissenschaft vom Hund
Rasse - Untergruppe einer Art, die alle Individuen mit bestimmten Merkmalen und Eigenschaften umfasst und diese an Ihre Nachkommen vererbt
Reinrassigkeit - Rassetypische Eigenschaften werden von reinerbigen Eltern weitervererbt
Schlag - Gruppe von Hunden, die sich innerhalb einer kynologischen Rasse durch besondere Merkmale oder bestimmte Eigenschaften abhebt (z.B. Farbe und Haarlänge)
Standard - Rassekennzeichen, die vom Zuchtverband des Heimatlandes der Rassen, sofern es dort einen gibt, aufgestellt werden. Er wird durch die FCI anerkannt und ist für das Beurteilen von Hunden dieser Rasse in allen der FCI angeschlossenen Länder der Erde bindend.
VDH - Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.
Dachorganisation der deutschen Hundezuchtverbände
Wurf - Alle Welpen einer Hündin bei der Geburt
Zucht - Gezielte Vereinigung von Rüde und Hündin mit der Absicht, Welpen mit erwünschten Eigenschaften der Eltern zu erhalten
Zuchtbuch - Wird vom jeweiligen Zuchtbuchamt des Rassehundeclubs (im Ausland durch den nationalen Dachverband) geführt und enthält alle Angaben über jeden Hund, der unter den Zuchtbestimmungen dieses Vereins gezüchtet wurde Anhand des Zuchtbuches kann man die Abstammung eines Hundes bis zum Beginn der  zuchtbuchmäßigen Erfassung einer Hunderasse zurückverfolgen, und damit auch seine Reinrassigkeit
 


Hund bei Arbeit und Jagd


Apportieren
- Bringen von Gegenständen durch den Hund, meist auf Kommando
Bogenrein - Jagt ein Hund, der einen bestimmten Abstand zum Jäger hält um im Bogen (altes Flächenmaß) immer wieder zurückkehrt
Brackieren - Jagd mit Bracken auf niederes  Wild
Bringselverweiser - Sobald ein Suchhund das Gesuchte (Wild, Mensch bei Katastrophe) gefunden hat, zeigt er dies an, indem er mit dem am Halsband hängenden Bringsel im Fang zurückkehrt
Bringtreue - Wenn ein Hund zuverlässig apportiert
Buschieren - Suche nach Wild im Buschwerk, vor dem Schuss
Coursing - Das Hetzen eines künstlichen Hasen durch Windhunde, wobei Geschicklichkeit und Schnelligkeit bewertet werden
Meute - 1. Familienverband 2 . Große Anzahl von Hunde, die zum Zwecke der Jagd gehalten werden (z.B. Foxhounds, Beagles)
Nachsuche - Suchen von angeschossenem Wild auf der Schweißfährte (Blutspur)
Niederwild - Reh, Hase, Kaninchen, Fuchs, Dachs
Parforcejagd - Jagd zu Pferde hinter der Hundemeute auf lebendes Wild (In Deutschland verboten)
Raubzeugscharf - Jagdhunde und Terrier mit starkem Trieb, Raubzeug zu töten.
Schweißarbeit - Suche des Jagdhundes nach angeschossenem oder verwundetem Wild auf der Schweißfährte
Manche Hunde können eine Fährte noch nach über 40 Stunden auffinden
Spurlaut - Hetzlaut des Hundes , der bellend eine Spur verfolgt, ohne Wild zu sehen
Stöbern - Der Hund verfolgt das Wild in unzugänglichem Gelände, ohne Beachtung der Fährte mit
hoher Nase und unter Zuhilfenahme von Auge und Ohr
Totverbeller - Hat der Hund das verendetet Wild gefunden, bleibt er dort und ruft durch anhaltendes
bellen den Jäger
Totverweiser - Hund, der zum Jäger zurückläuft, und ihm anzeigt, wo das gefundene, verendete Wild liegt
Verlorensuche - Arbeit eines Jagdhundes, der angeschossenes Niederwild selbständig aufstöbert und apportiert bzw. den Jäger aufmerksam macht, wo das Stück liegt.
Vorstehen - Eigenschaften von Jagdhunden, die reglos vor dem aufgestöberten Wild ausharren, bis der Jäger herankommt. Typische Haltung dabei: ein Lauf wird angewinkelt erhoben
Wasserfreudigkeit - Besonders bei Jagdhunden geschätzte Eigenschaft, wenn der Hund ohne zu zögern auch ins kalte Wasser springt, um z.B. eine geschossenen Ente zu apportieren.


Hunde - ABC

Leider werden wir Vierbeiner oft mißverstanden, weil wir halt kein
"Menschisch" können. Aber reden können wir trotzdem. Wir sprechen mit
dem Körper. Jede Bewegung und Haltung hat eine andere Bedeutung.
Deshalb möchte ich Euch ein bißchen was davon übersetzen.

Wenn ich knurre, ist das eine Warnung. ""Bleibe mir vom Pelz!" soll das
bedeuten.

Häufig wird das auch noch durch das Anlegen der Ohren unterstützt.
Dann ist höchste Aufmerksamkeit geboten. Das bedeutet nämlich "Keinen
Schritt weiter, sonst greife ich an."

Wenn wir bellen, dann bedeutet das nicht immer, daß wir jemanden
erschrecken wollen. Ganz im Gegenteil. Bei uns heißt das in der
Familie: "Hallo, schön daß Du wieder da bist!". Nur wenn Fremde
kommen, dann bedeutet es: "Hey Du, das ist unser Revier, und ich passe
darauf auf, KLAR?"

Am meisten mißverstanden wird, wenn wir unsere Herrchen am Hals und im
Gesicht lecken
. Das ist doch eine instinktive Geste, mit der wir
Herrchen nur zeigen wollen: "Du bist mein Chef und sorgst für meine
Nahrung." Denn unter Wölfen lecken die Jungen bei den Erwachsenen
Tieren die Schnauze, damit diese das mitgebrachte Fleisch hochwürgen.
Die meisten Herrchen möchten das aber wohl nicht.

Manchmal legen wir den Kopf schief. Dann haben wir etwas noch nicht so
ganz verstanden, oder etwas hat uns neugierig gemacht.

Wenn wir aufmerksam sind, beobachten wir Euch ganz genau und die Ohren
sind aufgerichtet
. Meistens wedeln wir dabei auch noch mit der
Rute. Das ist ein Ausdruck von Freude. Wenn Ihr uns nämlich etwas
beibringen wollt, dann ist das für uns auch ein Spiel. Ihr beschäftigt
Euch mit uns, und darüber freuen wir uns.

Wenn Ihr lernen wollt, wie wir Hunde uns unterhalten, dann beobachtet
uns doch einfach einmal, wenn wir miteinander spielen. Ihr werdet
feststellen, so schwer ist das nicht.

Ein Wufftel


Autor Unbekannt


Warum?

Du hast in meine Augen gesehen,
da war es schon um dich geschehen,
Du hast mich mit Nachhause genommen,
ich bin ganz neugierig mitgekommen.
Du hast mich stolz spazierengeführt,
die Bewunderung der Passanten gespürt.
Du hast mit mir getobt und gespielt,
und die eine Weile glücklich gefühlt.

Dann hab ich auf den Teppich gemacht.
Da hast du nicht mehr so freudig gelacht.
Dann mußtest du fort, ich weiß nicht wohin,
ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.
Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit,
ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit,
dann hab' ich vor Frust die Möbel zerkaut,
das war dir zuviel, und du wurdest laut.

Du hast von Erziehung und Härte gesprochen,
und ich habe Deinen Zorn gerochen.
Du hast mich verbannt aus deinem Haus,
aus dem Zwinger kam ich nur nur noch selten raus,
Du hast mir Futter und Wasser gegeben
und gedacht, das sei genug für mein Leben.
Du hast ein neues Spielzeug gefunden -
hattest die Nase voll von uns Hunden.

Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh,
ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.
Dann hast du bei mir nicht mehr saubergemacht,
mir nur noch meinen Freßnapf gebracht.
Dann hab' ich gewußt, bald ist es vorbei,
denn niemand hört meinen stummen Schrei.
Dann ging ich hinüber, weit von dir fort,
an einen neuen, besseren Ort.

Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück.
Soviel Leid für ein klein wenig Glück?
Ich frage dich, warum liebtest du mich?
Ich war doch nur ein Spielzeug für dich.
Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen,
du hast mir mein ganzen Leben genommen.

Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen.
Hast auf alle meine Gefühle gepfiffen.
Dein Herz ist kalt. Wird niemals warm.
Bei all dem Spielzeug bist du - arm...


Ein kleines Gedicht von Ingrid Winiawsky










 

 

 
 
   

 

 


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